Die Generation, die heute beerdigt, ist digital aufgewachsen. Sie teilt Nachrichten über WhatsApp, pflegt Erinnerungen auf dem Smartphone und erwartet selbstverständlich, dass sich das Andenken an einen Menschen auch digital fortsetzen lässt. Wer als Bestatter keine Antwort auf diese Erwartung hat, lässt eine Nachfrage unbeantwortet — und der nächste Kollege in der Stadt hat sie vielleicht.
Das ist keine Kritik. Digitale Gedenkseiten sind kein klassisches Bestatterprodukt. Es gibt keinen Grund, warum ein Bestattungsunternehmen das selbst entwickeln oder betreiben sollte. Aber es gibt einen guten Grund, es zu vermitteln.
Was Angehörige fragen — und was Bestatter bisher antworten
In Erstgesprächen mit Bestattungsunternehmen hören wir immer dieselbe Schilderung: Angehörige fragen nach Möglichkeiten, den Verstorbenen digital zu ehren — eine Seite, auf der Fotos gesammelt werden, auf die entfernte Verwandte zugreifen können, die dauerhaft erreichbar ist. Die Antwort des Bestatters lautet meistens: “Da müssen Sie selbst schauen.”
Das ist keine schlechte Antwort. Aber es ist eine verpasste Gelegenheit.
Die Zahlen dazu sind eindeutig:
- 4 von 10 Angehörigen recherchieren online, bevor sie zum Bestatter gehen — sie kommen vorbereitet und mit Fragen.
- Digitale Gedenkmöglichkeiten werden in sozialen Netzwerken, auf Friedhofs-Websites und in Trauerforen aktiv gesucht.
- Bestatter, die eine fertige Empfehlung aussprechen können, erleben laut eigener Aussage spürbar weniger Unsicherheit im Erstkontakt.
Die Lücke ist real: Der Bedarf ist da, das Angebot fehlt. Nicht weil Bestatter nicht helfen wollen — sondern weil es bisher kein einfaches Format gab, das sich in einen normalen Beratungstermin integrieren lässt.
Was eine digitale Gedenkseite ist
Nicht aus technischer, sondern aus Kundenperspektive:
Ein Angehöriger erhält von Ihnen eine kleine Empfehlungskarte mit einem QR-Code. Er scannt ihn, landet auf einer persönlichen Gedenkseite für den Verstorbenen. Dort kann er Fotos hochladen, eine Biografie hinterlegen, Erinnerungen schreiben. Andere Familienmitglieder können dieselbe Seite aufrufen — egal ob sie in Nürnberg, Hamburg oder Wien sind.
Die Seite ist dauerhaft erreichbar, nicht auf ein soziales Netzwerk angewiesen und bleibt auch nach Jahren verfügbar. Für Familien, die keinen gemeinsamen digitalen Ort haben, ist das oft der erste.
Die QR-Plakette am Grab
Wer möchte, kann zusätzlich eine physische QR-Plakette am Grabstein oder der Urnenwand anbringen. Sie verbindet den physischen Ort der Trauer mit der digitalen Gedenkseite. Besucher, die am Grab stehen, können die Seite aufrufen, Fotos sehen, etwas hinterlassen. Die Plakette ist aus rostfreiem Edelstahl, dauerhaft witterungsbeständig, und fügt sich optisch in eine gepflegte Grabgestaltung ein.
Für Angehörige ist das kein “Tech-Produkt”. Es ist eine Gedenkform, die sich wie eine natürliche Erweiterung des Grabes anfühlt.
Das Provisionsmodell — konkrete Zahlen
Die Grundstruktur ist einfach:
- €100 einmalig pro vermitteltem Kunden bei Vertragsabschluss
- €2 monatlich laufend pro aktivem Abo, solange der Kunde zahlt
Das klingt zunächst unspektakulär. Die Rechnung wird interessant, wenn man sie über mehrere Jahre betrachtet.
Beispielbasis: 150 Bestattungen pro Jahr, 23 % Empfehlungsquote = 35 Vermittlungen im Jahr.
Die 23 % sind kein Wunschdenken. Sie entsprechen der Quote, die Partnerbestatter in den ersten sechs Monaten im Schnitt erreichen — ohne aktiven Verkauf, nur durch proaktives Empfehlen beim Erstkontakt.
| Jahr | Neue Vermittlungen | Einmalprovisionen | Laufende Provisionen (kum.) | Gesamt Jahr | Kumuliert |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 35 | €3.500 | €420 | €3.920 | €3.920 |
| 2 | 35 | €3.500 | €1.260 | €4.760 | €8.680 |
| 3 | 35 | €3.500 | €2.100 | €5.600 | €14.280 |
| 4 | 35 | €3.500 | €2.940 | €6.440 | €20.720 |
| 5 | 35 | €3.500 | €3.780 | €7.280 | €28.000 |
Annahmen: €2/Monat × 12 × kumulierter Bestand, 80 % Abo-Retention pro Jahr.
Der Schneeball-Effekt entsteht durch die laufenden Provisionen: Jeder vermittelte Kunde zahlt monatlich — auch in Jahr 3 noch für eine Vermittlung aus Jahr 1. Ab Jahr 3 übersteigen die laufenden Provisionen bereits das Niveau eines vollständigen Monats Einmalprovisionen. Ab Jahr 5 nähern sich Einmal- und laufende Provisionen an.
Das ist kein passives Einkommen im Selbstläufer-Sinn. Es ist eine Provision für gute Empfehlungen — und sie wächst mit dem Bestand.
Was der Bestatter tun muss — und was nicht
Was Sie tun:
- Beim Erstkontakt oder Beratungsgespräch kurz erwähnen: “Wir empfehlen eine digitale Gedenkseite, falls das für Ihre Familie interessant ist.” — Das dauert 15 Sekunden.
- Bei Interesse: Demo auf dem Tablet zeigen (30 Sekunden, wir stellen den Zugang bereit).
- Empfehlungskarte mitgeben. Der Rest passiert ohne Sie.
Was wir tun:
- Onboarding des Kunden per E-Mail oder Telefon
- Technische Einrichtung der Gedenkseite
- Versand der QR-Plakette, falls bestellt
- Laufender Support für den Kunden
- Monatliche Provisionsabrechnung an Sie
Aufwand pro Vermittlung: Unter 3 Minuten. Kein Verkaufsgespräch, keine Erklärung von Technik, keine Nachbearbeitung.
Der Unterschied zu anderen Partnerprogrammen: Sie müssen kein Produkt verstehen, erklären oder rechtfertigen. Sie empfehlen etwas, von dem Ihre Kunden profitieren. Die Abwicklung liegt bei uns.
Das Starter-Paket
Jeder neue Partnerbetrieb erhält kostenlos und ohne Mindestvolumen:
| Bestandteil | Details |
|---|---|
| Broschüren (50 Stück) | Zum Auslegen im Wartezimmer oder zur Mitgabe |
| Empfehlungskarten (100 Stück) | Mit Ihrem Namen und QR-Code für die Weiterleitung |
| Demo-Tablet-Zugang | Vorkonfigurierte Testseite für die Beratung |
| Online-Schulung | 30 Minuten, Termin frei wählbar, kein Präsenztermin nötig |
| Persönlicher Ansprechpartner | Erreichbar per E-Mail und Telefon |
Die Schulung ist keine Pflicht. Wer nach 20 Minuten genug weiß, hört auf. Die meisten Bestatter, mit denen wir arbeiten, sagen im Nachhinein, dass die Demo-Nutzung der einzige wirkliche Lernmoment war.
Es gibt keine Bindung, kein Mindestvolumen und keine Exklusivpflicht.
Warum Bestatter das empfehlen — die drei echten Gründe
1. Ihre Kunden erwarten es — und Sie modernisieren sich ohne Eigenaufwand
Digitalität in der Trauer ist kein Trend mehr, der noch “kommen wird”. Er ist da. Angehörige unter 50 suchen nach digitalen Gedenkmöglichkeiten. Wenn Sie das nicht anbieten, finden sie etwas — aber nicht bei Ihnen. Die Partnerschaft mit Lichthain gibt Ihnen eine fertige Antwort auf diese Nachfrage, ohne dass Sie eine App entwickeln, eine Plattform betreiben oder digitale Prozesse aufbauen müssen.
2. Es ist eine ehrliche Zusatzeinnahme
Es gibt Provisionsmodelle, bei denen der Empfehlende für ein mittelmäßiges Produkt entlohnt wird. Das ist langfristig keine gute Position. Lichthain ist ein Produkt, das Angehörige tatsächlich nutzen — laut unseren Daten 3,8 Mal pro Woche in den ersten drei Monaten nach einer Bestattung. Wenn Sie es empfehlen, empfehlen Sie etwas, das hilft. Die Provision ist dann eine Anerkennung dafür, nicht eine Kompensation für Unangenehmes.
3. Es hilft Angehörigen — und das ist der Grund, warum die meisten in diesem Beruf sind
Bestatter, mit denen wir sprechen, sind selten aus Kalkül in den Beruf eingestiegen. Sie helfen Menschen in schwierigen Momenten. Eine digitale Gedenkseite verlängert diese Hilfe: Sie gibt Familien einen Ort, an dem Trauer ihren Platz findet — nicht nur am Bestattungstag, sondern in den Monaten danach. Wenn Sie das empfehlen, tun Sie das mit gutem Gewissen.
Kostenlos anmelden, Starter-Paket erhalten, erste Vermittlung in der nächsten Woche. Kein Mindestvolumen, keine Bindung.
Jetzt Partner werden →Häufige Fragen
Muss ich exklusiv mit Lichthain arbeiten?
Nein. Es gibt keine Exklusivitätspflicht. Wenn Sie parallel andere Leistungen empfehlen oder anbieten, hat das keinen Einfluss auf Ihre Partnerschaft mit uns.
Was passiert, wenn ein Kunde kündigt?
Die laufende Provision entfällt ab dem Monat nach der Kündigung. Die einmalige Setup-Provision bleibt bestehen — sie ist an die Vermittlung geknüpft, nicht an die Vertragslaufzeit. Beim Kunden.
Wie und wann wird die Provision ausgezahlt?
Einmalprovisionen werden monatlich abgerechnet und bis zum 15. des Folgemonats überwiesen. Laufende Provisionen werden quartalsweise zusammengefasst und ausgezahlt. Sie erhalten eine übersichtliche Abrechnung mit Einzelauflistung aller aktiven Kunden.
Kann ich das in mein eigenes Branding einbetten?
Eingeschränkt. Empfehlungskarten können mit Ihrem Logo und Ihrem Namen versehen werden — das ist Standard im Starter-Paket. Eine vollständige White-Label-Integration (eigene Domain, eigenes Design) ist als separate Vereinbarung möglich und richtet sich nach Ihrem Jahresvolumen. Für die meisten Bestattungsunternehmen ist das reguläre Co-Branding vollständig ausreichend.